Scheidung – im Fall der Fälle auf der sicheren Seite

Eine Trennung ist nicht nur ein emotionaler Einschnitt, der Kraft und Nerven kostet, auch die eigene finanzielle Situation wird damit auf den Prüfstand gestellt. Immer noch sind die Finanzen in vielen Beziehungen „Männersache“. Frauen berücksichtigen das Risiko einer Scheidung bei der Finanzplanung oft nicht und überlassen diese Angelegenheiten ihrem Partner. Dabei sollte man auch in glücklichen Zeiten vorausschauend planen, damit man für den Fall der Fälle abgesichert ist. Auch wenn man nicht gerne darüber nachdenkt, kann die Vorsorge vor finanziellen Notlagen bewahren und viel Stress und Ärger vermeiden. Das gleiche gilt auch beim plötzlichen Tod des Partners.

Niemand kann sagen, was in Zukunft passiert. Beruhigend ist jedoch, wenn man sich in diesen Fällen wenigstens nicht noch mit finanziellen Problemen plagen muss.

Ist man in der Situation, dass man vor einer Trennung steht, sollte man sich möglichst schnell Klarheit über die eigene finanzielle Lage verschaffen. Eine Analyse kann helfen, Entscheidungen mit klarem Kopf zu treffen und sicher die nächsten Schritte vorzunehmen.

Ich helfe Ihnen, damit Sie im Scheidungsfall abgesichert sind.”

Eine Übersicht über finanzielle Entscheidungen im Scheidungsfall:

Ich überprüfe Ihre persönliche finanzielle Situation – absolut diskret! So können Sie auch in einer schwierigen emotionalen Lage klare Entscheidungen für eine unabhängige Zukunft treffen.

Finanzfragen im Scheidungsfall, einfach beantwortet

Wie ist der Ablauf einer Scheidung?

Der Ablauf einer Scheidung teilt sich in die folgenden 6 Schritte auf. Einige Schritte davon können je nach Scheidungssituation variieren.

  • Trennungsjahr
  • Stellen des Scheidungs­antrags
  • Antragszustellung an den Ehepartner
  • Durchführung des Ver­sorgungsausgleichs
  • Gerichtstermin
  • Scheidungsbeschluss

Am Ende des Gerichtstermins wird der Scheidungsbeschluss verkündet. Er wird häufig auch als Schei­dungs­urteil bezeichnet. Danach ist die Schei­dung rechts­kräf­tig und offiziell gültig. Im Schei­dungsbeschluss ist auch nochmal alles zur Schei­dung schriftlich festge­halten.

Was ist ein Versorgungsausgleich?

Mit Versorgungs­ausgleich ist gemeint, dass die in der Ehezeit er­wor­be­nen gemeinschaftlichen Lebensleistungen, wie zum Beispiel Rentenansprüche, zwi­schen den Ehepartnern exakt aufgeteilt wer­den. Denn sie gehören Ihnen beiden zu gleichen Teilen. Lassen Sie sich scheiden, werden beim Versorgungsausgleich alle Ansprüche auf Versorgung und Rente ausgeglichen.

Welche Versicherungen müssen im Scheidungsfall angepasst werden?

Man sollte am besten be­reits nach der Tren­nung, spätestens jedoch nach der rechts­kräf­tigen Scheidung, einige Ände­run­gen und An­passun­gen vornehmen. Denn häufig schließen viele Eheleute Partnerverträge ab, bei denen die Mitver­sicherung entfällt, so­bald der gemeinsame Hausstand auf­ge­löst wird. Welche das sein können, habe ich für Sie beispielhaft aufgelistet.

  • Krankenversicherung
  • Haftpflicht- und Hausratversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Wohngebäudeversicherung
  • Altersvorsorge
  • Risikolebensversicherung

Ich prüfe gerne in einem gemeinsamen Gespräch, welche Punkte für Sie relevant sind.

Was passiert mit dem Hauskredit?

Der Hauskredit läuft zunächst auf diejenigen weiter, die den Kreditvertrag mit der Bank unterschrieben haben. Persönliche Umstände oder Scheidung haben keinen Einfluss auf den Kreditvertrag. Wenn beide Ehepartner zusammen im Kreditvertrag verpflichtet sind, haben auch beide weiterhin die Pflicht, diesen abzubezahlen. In bestimmten Fällen gibt es die Option, einen Kreditnehmer aus der Schuldhaft zu entlassen. Damit trägt nur noch eine Partei den Kredit.