Neue Fristen für Riester-Zulagen – jetzt handeln!
Neue Fristen für Riester-Zulagen: Warum Sparer jetzt aktiv werden sollten
Die Riester-Rente ist seit Jahren ein fester Bestandteil der privaten Altersvorsorge in Deutschland. Trotz aller Kritik profitieren Millionen Sparer von staatlichen Zulagen und steuerlichen Vorteilen. Doch mit neuen Fristen und strengeren Regelungen steigt das Risiko, diese Vorteile ungewollt zu verlieren. Wer sich jetzt nicht kümmert, verschenkt möglicherweise mehrere hundert Euro pro Jahr.
Was sich bei den Riester-Fristen geändert hat
Um die volle Riester-Zulage zu erhalten, müssen Sparer weiterhin mindestens vier Prozent ihres sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen – abzüglich der staatlichen Zulagen. Neu ist jedoch die konsequentere Umsetzung der Fristen.
Beiträge müssen nun spätestens bis zum 31. Dezember des jeweiligen Beitragsjahres vollständig auf dem Riester-Vertrag verbucht sein. Verspätete Überweisungen im neuen Jahr werden in vielen Fällen nicht mehr anerkannt.
Zusätzlich wird der Zulagenantrag genauer geprüft. Fehlerhafte Angaben oder fehlende Unterlagen können dazu führen, dass Zulagen gekürzt oder komplett gestrichen werden.
Wer besonders betroffen ist
Vor allem folgende Gruppen sollten aufmerksam sein:
- Familien mit Kindern (wegen Kinderzulagen)
- Selbstständige mit mittelbarer Förderberechtigung
- Arbeitnehmer mit schwankendem Einkommen
- Personen ohne Dauerzulagenantrag
Schon kleine Abweichungen beim Eigenbeitrag können große finanzielle Auswirkungen haben.
So sichern Sie sich Ihre Zulagen
- Eigenbeitrag regelmäßig überprüfen
- Dauerzulagenantrag stellen
- Einkommensänderungen melden
- Vertrag mindestens einmal jährlich prüfen
Fazit
Die Riester-Rente kann sich weiterhin lohnen – vorausgesetzt, Fristen und Voraussetzungen werden eingehalten. Ein kurzer Check zum Jahresende reicht oft aus, um sich staatliche Förderungen dauerhaft zu sichern.






